Ringerverein 1908 "Eichenkranz" Lugau

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Ringerschmiede

Derbysieg

Derbysieg

Bericht von Jan Peprny
Fotos von Katrin Peprny

Zum zweiten Auswärtskampf der laufenden Saison in der Landesliga Sachsen war unsere 1. Mannschaft zu Gast in Thalheim. An der Aufstellung hatte sich im Vergleich zur Vorwoche in zwei Gewichtsklassen etwas geändert. Tim Kotzur war für Shoaib Mohammadi am Start und Neuzugang Petar Bogaevski sollte seinen ersten Kampf bei den schweren Jungs machen.

Los ging es wieder mit unserem Fliegengewicht Moritz Ose bis 54 kg. Gleich den ersten Angriff seines Gegners konnte Moritz kontern und die Punkte auf sein Konto bringen. Und mit Kontern und Angriffen zur Hüfte sammelte Moritz weiter Punkte und gewann sicher mit 0:7. Bei den schweren Jungs war unser Bulgare leider kampflos, da Thalheim hier keinen Gegner stellen konnte.

Im dritten Kampf bis 57 kg war Erik Negwer am Start. Gegen Nick Schneider ließ Erik keine Luft ran. Mit Würfen und Rollen punktete er diesen nach 2:04 min mit 0:16 technisch überlegen aus. Genau das war auch die Zielstellung unseres Kapitäns Toni Peprny im nächsten Kampf bis 98 kg. Nach der ersten Runde punktete Toni mit Runterreißern und Rollen und führte schon 0:11. Es folgten noch 3 Punkte am Mattenrand in Runde 2 zur 0:14-Führung. Nur der letzte Punkt zum TÜ wollte dann doch nicht kommen. Punktsieg für Toni und 3 Punkte für die Mannschaft.

Weiter ging es mit unserem Freistilspezi Leon Blachut bis 61 kg. Gegen Oskar Kolonko ging Leon wieder sofort in die Offensive. Mit Beinangriffen und „Tyschigriff“ lag Leon in der zweiten Runde mit 15:2 in Führung und packte den Thalheimer in der 5. Minute dann noch auf Ast.

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Zweiter Kampf – zweiter Sieg

Zweiter Kampf – zweiter Sieg

Bericht von Jan Peprny
Fotos von Katrin Peprny

Zum ersten Heimkampf der laufenden Saison war die WKG SAV Leipzig/Großlehna/KFC II zu Gast in Lugau. Bis auf eine Gewichtsklasse ging dieselbe Mannschaft wie gegen Weißwasser an den Start. Nur bis 61 kg klassisch wurde gewechselt: Shoaib Mohammadi gegen Tim Kotzur.

Moritz Ose bis 54 kg musste als Erster auf die Matte. Mit Beinangriffen ging er schnell in Führung baute diese auf 10 Punkte aus. Eigentlich eine klare Sache. Doch in Runde 2 kam Mykhailo Grydnov noch heran und bei unserem Moritz war die Kondition nicht die beste. Bei einer Führung von 10:4 geriet Moritz eine halbe Minute vor Schluss noch in die Brücke und ging auf Ast. Das musste nicht sein.

Bei den schweren Jungs bis 130 kg hatte es unser Ondrej mit dem Freistilass Sven Betschke zu tun. Aber Ondrej ließ den Leipziger nicht zur Entfaltung kommen und machte seinerseits Wertungen am Mattenrand sowie Rollen am Boden und gewann nach 2:15 min vorzeitig. Ebenso schnell fertig war Erik Negwer im nächsten Kampf. Mit Würfen und Rollen besiegte er Josef Herzau ebenfalls vorzeitig.

Im folgenden Kampf bis 98 kg traf Toni Peprny auf Ludek Konvicny. In Runde 1 war unser Kapitän der bessere Mann. Er war aktiver und wurde mit einer 1 belohnt. Der ehemalige Auerbacher fiel nur durch Passivität und Kopfstoßen auf. Die zweite Runde verlief ähnlich – wieder Kopfstoßen von Tonis Gegner und Verletztenzeit – weiterhin eine hauchdünne Führung für uns. Mit einem Angriff zur Hüfte konnte Konvicny das Blatt kurz vor Ende der Zeit noch wenden und Toni verlor mit 1:2.

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Auftakt nach Maß

Auftakt nach Maß

Bericht von Jan Peprny
Fotos von Katrin Peprny

Nachdem es mit dem Aufstieg in der vergangenen Saison nicht geklappt hat, startet unser Ringerverein auch in diesem Jahr wieder in der Landesliga Sachsen (Gruppe B). Gemeldet in dieser Liga haben 11 Mannschaften. Gruppe A: Aue II, Greiz II, Werdau, Jena, Gelenau II/Chemnitz, Taucha und Gruppe B: Leipzig/Großlehna/KFC II, Thalheim II, Pausa/Plauen II, WKG Weißwasser/Cottbus.

Zum ersten Kampf waren wir bei der WKG Weißwasser/Cottbus zu Gast. In der Aufstellung von Lugau hat sich im Vergleich zur letzten Saison nicht viel geändert. Einziger „Neuzugang“ in der Mannschaft ist Moritz Ose bis 54 kg, der hier seinen ersten Kampf in der Männermannschaft absolvierte. Gegner in diesem Duell in der leichtesten Gewichtsklasse war Zaur Sayduloeu. Nach Runterreißer am Kopf und Rollen ging Moritz sofort in Führung. Mit einem Halbnelson brachte er seinen Gegner dann in die gefährliche Lage und gewann in der zweiten Minute auf Schultern.

Ondrej Dadak hatte in der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg ebenso wenig Probleme. Nach einem kurzen Stolperer in der ersten Runde hatte Ondrej den Kampf im Griff und holte sich mit Beinspindeln einen technischen Überlegenheitssieg.

Bis 57 kg musste der Gegner von Erik Negwer leider nach der ersten Aktion aufgeben und Erik gewann vorzeitig. Und das genauso wie Kapitän Toni Peprny im nächsten Kampf. Nach einem Hüftangriff rollte er seinen Gegner Markus Mückisch bis zum Sieg durch technische Überlegenheit. Einen weiteren Vierer holte Leon Blachut, da die WKG Weißwasser/Cottbus hier keinen Gegner stellte.

Unser Freistilexperte Krysztof Sadowik ließ seinem Gegner ebenso wenig Chancen wie Moritz Frey. Beide gewannen vorzeitig.

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Zweimal „Blech“ bei Mitteldeutschen Meisterschaften

Zweimal „Blech“ bei Mitteldeutschen Meisterschaften

Bericht von Jan Peprny

Am 03.09.2022 fanden die Mitteldeutschen Meisterschaften der Jugend B im klassischen und freien Stil in Plauen statt. Für Eichenkranz Lugau waren mit Marick Schüßler, Merlin Fritzsche und Makar Panov ursprünglich drei Sportler gemeldet. Marick wurde aber kurz vorher krank und konnte nicht starten. Übrig blieben Merlin und Makar, welche beide in der Gewichtsklasse bis 62 kg starteten. Makar im Freistil und Merlin im klassischen Stil.

Für Makar, der erst seit einem Jahr bei uns ringt, war es sein erstes Turnier überhaupt. Und das gleich bei einer Mitteldeutschen Meisterschaft. In seiner Gewichtsklasse waren acht Sportler und er musste vier Kämpfe bestreiten. Gegen Linus Hübner aus Luckenwalde gewann er mit 18:3 seinen Auftaktkampf. Ein weiterer Sieg mit technischer Überlegenheit folgte über Mateo Oczenaschek aus Aue. Im Gruppenfinale sowie im Kampf um Platz 3 verlor Makar dann leider und belegte am Ende aber einen sehr guten 4. Platz bei seinem ersten Turnier. Wenn er weiter so fleißig trainiert wie bisher, steht er nächstes Jahr mit Sicherheit auf dem Treppchen.

Bei Merlin waren fünf Sportler in seiner Gewichtsklasse. Hier wurde nordisch gerungen – also jeder gegen jeden. Aus den vier Kämpfen, die Merlin bestreiten musste, konnte er nur einmal als Sieger hervorgehen und belegte am Ende ebenfalls den 4. Platz.

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